{"id":3202,"date":"2022-02-02T10:50:48","date_gmt":"2022-02-02T10:50:48","guid":{"rendered":"https:\/\/ewhisky.de\/info\/?p=3202"},"modified":"2022-02-02T11:01:24","modified_gmt":"2022-02-02T11:01:24","slug":"annandale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ewhisky.de\/info\/annandale\/","title":{"rendered":"Neue schottische Brennereien – Annandale"},"content":{"rendered":"

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Auf dem Weg gen Schottland ist Annandale Distillery die erste Brennerei hinter der englisch-schottischen Grenze<\/strong> und liegt nahe des Ortes Annan. Die historische Brennerei war von 1836 bis 1918 in Betrieb<\/strong> und produzierte einen typischen Lowland Whisky. Zuletzt war sie im Besitz von Johnnie Walker & Sons,<\/strong> bis sie im Zuge der Wirtschaftskrise 1918 stillgelegt werden musste. 1921 wurden die Geb\u00e4ude an einen lokalen Farmer<\/strong> verkauft.<\/p>\n

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Alte Gem\u00e4uer zu neuem Leben erwecken<\/h3>\n

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Zwei private Investoren, David Thomson und Teresa Church, kauften im Jahr 2007<\/strong> die alten Geb\u00e4ude von den Nachfahren des Farmers, mit dem ambitionierten Plan, Annandale Distillery nach authentischem historischem Vorbild<\/strong> wieder aufzubauen. Die beiden werden oft gefragt, wie sie auf die Idee kamen die alte, mehr als renovierungsbed\u00fcrftige Brennerei wieder mit Leben zu erwecken.<\/strong><\/p>\n

Die meisten Leute scheinen eine rationale und gut durchdachte Antwort von zwei (hoffentlich) vern\u00fcnftigen Wissenschaftlern und Gesch\u00e4ftsleuten<\/strong> zu erwarten, die m\u00f6glicherweise auf die Investitionsrendite, die Diversifizierung der Gesch\u00e4ftsinteressen und \u00e4hnliches anspielen. Andere erwarten, etwas \u00fcber einen Lebenstraum oder eine Leidenschaft f\u00fcr Whisky oder etwas \u00c4hnliches zu h\u00f6ren.<\/strong><\/p>\n

Auch wenn beides dazu beigetragen haben mag, so ist die Wahrheit doch eine ganz andere.<\/strong> Auch wenn es ihm damals nicht unbedingt bewusst war, suchte David Thomson, ein im Ausland lebender Schotte<\/strong>, nach etwas, das sein Leben wieder in seiner schottischen Heimat verankern w\u00fcrde. Teresa Church, das andere Mitglied des Gr\u00fcnderduos, hat eine anhaltende Leidenschaft f\u00fcr die Restaurierung alter Geb\u00e4ude.<\/strong> F\u00fcr beide war die Annandale Distillery ein Fall von „Liebe auf den ersten Blick“. Das Vorhaben wurde 2011 umgesetzt und die aufwendigen Sanierungs- und Restaurationsarbeiten begannen. Dabei wurden keine Kosten und M\u00fchen gescheut um die Brennerei in vollen Umfang zu restaurieren.<\/strong><\/p>\n

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Das Geheimnis um die Destillerien im S\u00fcden Schottland<\/h3>\n

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Eine wesentliche Frage, die sich beide lange vor dem Bau stellten war, warum es im<\/strong> S\u00fcden Schottlands so wenige Brennereien gibt?<\/strong> Hat die Lage einen Haken, von dem sie noch nichts wussten, oder gibt es einen anderen Grund f\u00fcr dieses Mysterium?<\/p>\n

Zu dieser Zeit, im Jahr 2006\/2007, war die urspr\u00fcngliche \u00a0Annandale Distillery seit fast 90 Jahren geschlossen<\/strong> und die Bladnoch Distillery war dabei, unter sehr traurigen Umst\u00e4nden zu verschwinden. Damit blieben die gigantische Kornbrennerei von William Grant in Girvan und die Glenkinchie Distillery von Diageo<\/strong> \u00f6stlich von Edinburgh als einzige funktionierende Whiskybrennereien im S\u00fcden Schottlands \u00fcbrig, obwohl keine dieser beiden Brennereien im strengen geografischen Sinne wirklich s\u00fcdlich ist. Zuvor gab es in den schottischen Borders zwei weitere Brennereien, Glen Tarras und Langholm,<\/strong> die jedoch beide Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Produktion einstellten.<\/p>\n

Bei der Suche nach einer Erkl\u00e4rung f\u00e4llt sofort auf, dass das Klima im S\u00fcdwesten Schottlands zu feucht f\u00fcr den Anbau der Gerstensorten<\/strong> von vor 100 bis 150 Jahren gewesen w\u00e4re. Andererseits gab es dort Wasser, Torf und Kohle im \u00dcberfluss,<\/strong> und das Wetter (feucht und mild) war ideal f\u00fcr die Reifung von Whisky. Au\u00dferdem verf\u00fcgte S\u00fcdschottland in den 1890er Jahren \u00fcber ein gut ausgebautes Schienennetz<\/strong>, das den Transport der Gerste nach innen und den Transport des fertigen Whiskys nach au\u00dfen relativ einfach machen sollte. Dies f\u00fchrte zu der unausweichlichen Schlussfolgerung, dass es keinen grundlegenden Grund gib<\/strong>t und wahrscheinlich auch nie gegeben hat, warum erstklassiger Single Malt Scotch Whisky nicht in S\u00fcdschottland hergestellt werden k\u00f6nnte und sollte. Es gab also etwas zu beweisen!<\/strong><\/p>\n

Einen Haken hatte die Region in der Vergangenheit aber tats\u00e4chlich. <\/strong>Die Lowlands waren quasi der erste Anlaufpunkt f\u00fcr die Steuereintreiber der englischen Krone. Und auch zu Zeiten der Prohibition wurde hier deutlich \u00f6fter kontrolliert<\/strong> als im Norden Schottlands. Das hat garantiert den ein oderen anderen vom Bau einer Destillerie im S\u00fcden abgehalten! Da das inwzischen nat\u00fcrlich kein Hindernisgrund mehr ist, steigt auch die Anzahl der neuen Destillerien in den Lowlands.<\/p>\n

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Annandale geht an den Start<\/h3>\n

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Am 03.11.2014 startete Annandale unter der Regie des ehemaligen Distillery Managers von Kilchoman Distillery<\/strong>, Malcom Rennie, die Produktion und am 15.11.2014 wurde das erste Fass bef\u00fcllt<\/strong>. Damit war die historische Brennerei Annandale zur\u00fcck auf der Whiskylandkarte.<\/p>\n

Annandale Distillery arbeitet mit drei Brennblasen<\/strong>, einer gro\u00dfen Wash Still mit 12.000 Litern Fassungsverm\u00f6gen und zwei kleineren Spirit Stills mit je 4.000 Litern Inhalt. Es war die Expertise von Dr. Jim Swan, die zu dieser ungew\u00f6hnlichen Konstellation f\u00fchrte<\/strong>. Durch die Aufteilung auf zwei kleine Spirit Stills hat das Destillat w\u00e4hrend der zweiten Destillation mehr Kupferkontakt, was zu einem sehr weichen New Make Spirit f\u00fchrt.<\/p>\n

Annandale produziert heute zwei verschiedene Varianten von Spirit,<\/strong> sowohl ungetorft als auch mit 45 ppm schwer getorft.<\/strong>\u00a0Da die Whiskys immer nur in kleinen Batches produziert werden, waren die neuen Annandale Whiskys in den letzten Jahren nur schwer verf\u00fcgbar. Inzwischen gibt es sie regelm\u00e4\u00dfig am Markt,<\/strong> immer in kleinen limitierten Batches, aber leider zu einem vergleichsweise hohen Preis.<\/p>\n

Um euch einen ersten geschmacklichen Eindruck von Annandale zu geben, stellen wir euch hier die aktuellen Abf\u00fcllungen vor.<\/strong><\/p>\n

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Annandale 2015 Man O‘ Words Bourbon Cask #224<\/h4>\n

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Infos<\/h4>\n

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Verkostungsnotitz<\/h4>\n

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