Wir helfen Ihnen gerne:
035 023 / 51 40 40
Mo.- Fr.: 9 Uhr - 18 Uhr
service-at-ewhisky.de
Online-Hilfe & Ticket System

 
 

BRUICHLADDICH OCTOMORE 8.3 Islay Barley

OCTOMORE 8.3 - 309 ppm

 

Der Begriff „Octomore“ (großes Achtel) diente im Mittelalter zur Bemessung von Ackerland. Heute steht er für die meist getorften
Single Malts der Welt und ein Whiskyportfolio mit absolutem Kult-Charakter. Jede einzelne Edition des Octomore wird von den Progressive Hebridean Distillers individuell und in Handarbeit auf der wilden Insel Islay in limitierten Batches und einzeln nummerierten Abfüllungen hergestellt. Die Reifung erfolgt in Loch Indaal, einer vom Salzwasser durchtränkten Landschaft direkt am Meer. Der für Bruichladdich essentiellen Terroir-Philosophie folgend, werden alle ingle Malts grundsätzlich auf Islay gereift und ohne Kältefiltration sowie die Zugabe von Farbstoffen in der Brennerei abgefüllt. Es freut uns sehr, dass wir erstmals eine ganze Octomore Kollektion – wir nennen sie „a Brobdingnagian assembly“ – auf einen Schlag vorstellen können. Mit ihr geben wir Ihnen die Möglichkeit, die enorme Bandbreite an Aromenvielfalt, Tiefe und Intensität sowie die genussreiche Verkörperung unserer Idee zum meistgetorften Whisky der Welt zu entdecken. Octomore – ein sensorisches Mysterium, eine schillernd-intensive Aromenwelt mit unendlich vielen Facetten. Unser stärkstes Symbol für das, was wir seit Gründung der Brennerei als Ziel vor Augen hatten: die Revolution der Whiskywelt!

Dem Anfang und Wagnis folgt mit dem 08.3 die Herausforderung. Der Anbau von Gerste auf der wilden Hebrideninsel Islay ist ein schwieriges Unterfangen, denn die Anzahl an Wetterkapriolen ist hoch und die Ernten sind niedrig…Der Herbst 2010 war ungewöhnlich nass und windig. James Brown, Betreiber der Octomore Farm, hatte während der Ernte nicht nur mit dem Wetter zu kämpfen, sondern auch mit hungrigen Graugänsen und Rotwildherden. Am Ende blieb ihm nur ein kleiner Teil seiner wertvollen Islay-Gerste. Die Erleichterung war umso größer, als sich beim Mälzen des Getreides herausstellte, dass die Qualität trotz aller Herausforderungen besser als je zuvor war. Mittels HPLC (High-Performance-Liquid-Chromatography) wurde der sagenhafte Phenolgehalt von 309,1 ppm ermittelt.Wenn auch das Geheimnis eines Octomore.

nicht nur auf Zahlen basiert, überstieg dieses Ergebnis doch alle bisherigen Erwartungen und befand sich jenseits der Vorstellungskraft der Gründer, die sich vor vielen Jahren das Ziel gesetzt hatten, den meistgetorften Single Malt der Welt herzustellen. Dank langsamer, tröpfchenweiser Destillation und der Verwendung von 56 % first fill Bourbon Fässern sowie handverlesenen ex-Pauillac, Ventoux, Rhône und Burgunderfässern entstand mit dem Octomore 08.3 nach fünf Jahren Reifung ein bisher nie dagewesener
Ausdruck der wilden Insel Islay. Dass er drei Jahre kürzer im Fass lag, als die Editionen 08.1 und 08.2, liegt an der speziellen Fasskombination sowie dem unglaublich hohen ppm-Wert der gemälzten 2010-er Gerste.

0.7l 61,20% 5 Jahre
56 % ex-Bourbon (full-term amerikanische Eiche) 44 % europäische Eiche (full-term ex-Pauillac, Ventoux, Rhône und Burgund)

 

                                                                         

Aroma:
Getoastete Eiche, schlammig-torfiger Rauch und medizinische Mullbinden. Ahornsirup, frische Leinentücher und Muscheln.
Als läge man an der Küste entspannt auf der torfig-duftenden
Erde, die wärmende Sonne von oben und um einen herum der Duft einer Wildblumenwiese. Fruchtige Noten von Kirschen, Pfirsich und Mango mit etwas Crème Brûlée und den Toffeearomen des Holzfasses und der gemälzten Gerste.

Geschmack
Beeindruckend intensive Torfnote, etwas bitter und überwältigend stark. Beim nächsten Schluck aufkommende Kirschnoten, Pfirsich und süße, getoastete Eiche mit etwas dunkler Schokolade, Schuhcreme und Seegras. Der Torfrauch scheint mystisch wie eine dunkle Gewitterwolke über allem zu schweben.

Nachklang
Komplex, Crème Brûlée mit einer knackigen Kruste aus karamellisiertem, fast schon verbranntem Zucker. Pflaume, Orange und Kiwi verschmelzen mit der Süße des Gerstenmalzes.
Der Torfrauch ist allgegenwärtig und verstärkt den Nachklang mit Noten von gerösteten Kaffeebohnen und angezündetem Heidekraut.

 

Comments

Kein Eintrag